Kundenbereich

Fragen oder Notfälle?

Für Beschwerden und Informationsanfragen können Sie uns unter folgenden Kontaktdaten erreichen:

Fernheizwerk Olang AG
Bahnhofstraße 21
39030 Olang (BZ)
Tel. 0474 498 454, Fax 0474 497969
E-Mail: info@fho.bz.it

Öffnungszeiten Büro und Telefondienst:
Mo – Fr 08:00 – 12:00 Uhr

NOTFALLNUMMERDIENST:
Die folgende Notfallnummer für die Meldung von Wasser- oder Dampfverlusten im Netz, von Unregelmäßigkeiten oder von Unterbrechungen der Lieferung ist kostenlos und 24 Stunden am Tag, jeden Tag aktiv:
Tel. 0474 862 092

KONTAKT-NUMMERN:
Heizwarte:
Oberjakober Michael – Tel. 335 57 18 170
Philipp Pörnbacher – Tel. 349 45 61 853

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BANKVERBINDUNGEN:
Raiffeisenkasse Bruneck – Filiale Olang:
IBAN IT 52 X 08035 59040 000305006325
Sparkasse Olang:
IBAN IT 42 I 06045 59040 00000066000

Neuanschluss

Anfragen um Neuanschluss und einen entsprechenden Kostenvoranschlag können folgendermaßen übermittelt werden:

  • mittels Post an die Adresse Fernheizwerk Olang AG – Bahnhofstr. 21 – 39030 Olang
  • mittels Email an die Adresse info@fho.bz.it
  • Hochladen des ausgefüllten Formulars direkt über die Funktion Datei hochladen im Bereich Kontakt auf dieser Internetseite
  • persönlich im Büro des Fernheizwerk Olang

Das entsprechende Antragsformular steht Ihnen weiter unten im Download-Bereich zur Verfügung.

Folgende Leistungen sind Teil des Kostenvoranschlages und im Entgelt für den Anschluss inbegriffen:

  • Einholung Ermächtigungen für Grabungen auf öffentlichem Grund
  • Grabungsarbeiten, Mauerdurchbrüche und Verlegung der Fernwärmerohre
  • Lieferung und primärseitige Montage der Fernwärmestation (durch den vom Fernheizwerk Olang beauftragten Installateur)
  • Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes des Straßenbelages

Folgende Leistungen müssen vom Kunden selbst übernommen werden:

  • Einholung Ermächtigungen für Grabungen auf privaten Nachbargrundstücken
  • Sekundärseitiger Anschluss der Leitungen an die Wärmeübergabestation
  • Elektrikerarbeiten für den Anschluss der Wärmeübergabestation
  • Lieferung des Betriebsstroms für die Anschlussanlage
Ansuchen Arbeiten

Anfragen um die Durchführung von zusätzlichen Arbeiten (z. B. Leitungsverlegung) und einen entsprechenden Kostenvoranschlag können folgendermaßen übermittelt werden:

  • mittels Post an die Adresse Fernheizwerk Olang AG – Bahnhofstr. 21 – 39030 Olang
  • mittels Email an die Adresse info@fho.bz.it
  • Hochladen des ausgefüllten Formulars direkt über die Funktion Datei hochladen im Bereich Kontakt auf dieser Internetseite
  • Persönlich im Büro des Fernheizwerk Olang

Das entsprechende Antragsformular steht Ihnen weiter unten im Download-Bereich zur Verfügung.

Deaktivierung/Trennung vom Netz

Der Antrag um Deaktivierung oder Trennung vom Netz kann folgendermaßen übermittelt werden:

  • mittels Post an die Adresse Fernheizwerk Olang AG – Bahnhofstr. 21 – 39030 Olang
  • mittels Email an die Adresse info@fho.bz.it
  • Hochladen des ausgefüllten Formulars direkt über die Funktion Datei hochladen im Bereich Kontakt auf dieser Internetseite
  • direkt im Büro des Fernheizwerk Olang

Das entsprechende Antragsformular steht Ihnen weiter unten im Download-Bereich zur Verfügung.

Folgende Tätigkeiten werden bei der Deaktivierung der Lieferung vom Fernheizwerk Olang durchgeführt:

  • Schließen und Verplomben der Absperrventile der Übergabestation
  • Abschließende Wärmeablesung
  • Ausstellung der Abschlussrechnung auf Grundlage der abschließenden Wärmeablesung

Für die Deaktivierung der Lieferung werden dem Abnehmer keine Entgelte oder Gebühren in Rechnung gestellt. Die Grundgebühr wird aber weiterhin bimestral verrechnet.

Folgende Tätigkeiten werden bei der Trennung vom Netz vom Fernheizwerk Olang durchgeführt:

  • Schließen und Verplomben der Absperrventile der Übergabestation
  • Abschließende Wärmeablesung
  • Ausstellung der Abschlussrechnung auf Grundlage der abschließenden Wärmeablesung
  • Entfernung der Übergabestation samt Messeinrichtungen
  • Unterbrechung der Stromversorgung der Elektronikgeräte der Anschlussanlage
  • Unterbrechung des Hydraulik-Kreislaufs des Anschlusses vor dem Privateigentum des Abnehmers, sofern derselbe Kreislauf keine anderen Abnehmer versorgt.

Wünscht der Kunde eine endgültige Entfernung der Fernwärmeleitung auf dem Privatgrund oder bis zum nächsten Abzweiger am Grundstück, wird ein entsprechendes Angebot erstellt und die anfallenden Spesen in Rechnung gestellt.

Für die Trennung vom Netz werden dem Abnehmer keine Entgelte oder Gebühren in Rechnung gestellt. Ebenso entfällt die Verrechnung der bimestralen Grundgebühr.

Der Abnehmer hat im Sinne des Einheitstextes zur Regelung der Kriterien für die Festlegung der Anschlussgebühren und der Modalitäten für die Ausübung des Rücktrittsrechts des Kunden für den Regulierungszeitraum 2018-2020 (sog. „TUAR“, Anlage A zum Beschluss 18. Jänner 2018, 24/2018/R der ARERA) in seiner jeweils geltenden Fassung das Recht, jederzeit vom Vertrag zurückzutreten. Das Rücktrittsrecht steht demnach ohne zeitliche Begrenzung zu, vorbehaltlich einer mindestens einmonatigen Vorankündigungsfrist.

Sollten zu einem Zeitpunkt nach Abschluss des Wärmeliefervertrages die Bestimmungen aus dem TUAR in Bezug auf das Rücktrittsrecht und/oder die Vertragsdauer aufgrund von neuen gesetzlichen Bestimmungen und insbesondere aufgrund von Maßnahmen der Aufsichtsbehörde ARERA geändert oder abgeschafft werden, hat das Fernheizwerk Olang das Recht, die Bedingungen des Wärmeliefervertrages einseitig entsprechend abzuändern und/oder zu ergänzen.

Qualitätsstandards

Im Sinne des Einheitstextes RQCT (Anlage A zum Beschluss der ARERA Nr. 661/2018/R/tlr vom 11. Dezember 2018)
der Regulierungsbehörde für Energie, Netze und Umwelt ARERA, sind wir als Betreiber verpflichtet, folgende Standards
für die Dienstleistungsqualität einzuhalten:

Spezifische Standards:

Maximal zugelassene Zeit für die Aktivierung der Lieferung Entspricht der Zeitspanne zwischen dem Datum, an dem der Betreiber die Anfrage um Aktivierung der Lieferung vom Antragsteller erhält und dem Datum der Aktivierung der Lieferung 7 Arbeitstage
Maximal zugelassene Zeit für die Wiederaktivierung der Lieferung nach deren Aussetzung wegen Zahlungsverzug Entspricht der Zeitspanne zwischen dem Datum, an dem der Betreiber die Bestätigung der erfolgten Zahlung der noch offenen Rechnung des Nutzers erhält und dem Datum der tatsächlichen Wiederaktivierung der Lieferung 2 Werktage
Maximal zugelassene Zeit für die Deaktivierung der Lieferung auf Anfrage des Nutzers Entspricht der Zeitspanne zwischen dem Datum, an dem der Betreiber die Anfrage um Deaktivierung der Lieferung des Nutzers erhält und dem Datum der tatsächlichen Deaktivierung 5 Arbeitstage
Maximal zugelassene Zeit für die begründete Beantwortung einer schriftlichen Beschwerde Entspricht der Zeitspanne zwischen dem Datum, an dem der Betreiber die schriftliche Beschwerde des Antragstellers erhält und dem Datum, an dem der Betreiber dem Antragsteller eine begründete schriftliche Antwort zur Verfügung stellt 30 Kalendertage

Allgemeine Standards:

Mindestprozentsatz für Kostenvoranschläge für einfache Arbeiten, die innerhalb der maximalen zugelassenen Zeit von 10 Arbeitstagen ab entsprechender Anfrage zur Verfügung gestellt wurden Die Frist für die Kostenvoranschläge für die Ausführung von Arbeiten entspricht der Zeitspannen zwischen dem Datum, an dem der Betreiber die Anfrage um Kostenvoranschlag von Antragsteller erhält und dem Datum, an dem der Kostenvoranschlag dem Antragsteller zur Verfügung gestellt wird 90%
Mindestprozentsatz für Kostenvoranschläge für komplexe Arbeiten, die innerhalb der maximal zugelassenen Zeit von 30 Arbeitstagen ab entsprechender Anfrage zur Verfügung gestellt wurden Die Frist für die Kostenvoranschläge für die Ausführung von Arbeiten entspricht der Zeitspanne zwischen dem Datum, an dem der Betreiber die Anfrage um Kostenvoranschlag vom Antragsteller erhält und dem Datum, an dem der Kostenvoranschlag dem Antragssteller zur Verfügung gestellt wird 90%

Automatische Entschädigungen Fernwärme
Im Falle der nicht fristgerechten Einhaltung eines der oben genannten spezifischen Standards, steht dem Nutzer nach den im Einheitstext RQCT festgelegten Bedingungen eine automatische Entschädigung zu.

Der Grundbetrag dieser Entschädigung entspricht 30 Euro für von kleinen Nutzern (unter 50 kW Vertragsleistung oder Konventionsleistung) beantragten Leistungen und 70 Euro für von mittleren Nutzern (zwischen 50 und 350 kW Vertragsleistung oder Konventionsleistung) beantragten Leistungen. Einzig für die begründete Beantwortung einer schriftlichen Beschwerde von kleinen und mittleren Nutzern, entspricht der Grundbetrag der Entschädigung immer 30 Euro.

Dieser Grundbetrag wird je nach Verspätung in der Ausführung der Leistung folgendermaßen erhöht:
– bei Ausführung der Leistung innerhalb der doppelten Zeit aus dem Qualitätsstandard, bleibt der Grundbetrag der Entschädigung unverändert;
– bei Ausführung der Leistung ab der doppelten jedoch unter der dreifachen Zeit aus dem Qualitätsstandard, steht dem Nutzer der doppelte Grundbetrag der Entschädigung zu;
– bei Ausführung der Leistung ab der dreifachen Zeit aus dem Qualitätsstandard, steht dem Nutzer der dreifache Grundbetrag der Entschädigung zu.

Der zustehende Betrag wird dem Nutzer automatisch in der nächsten darauffolgenden Rechnung gutgeschrieben.

Die Zahlung der automatischen Entschädigung schließt nicht das Recht des Nutzers aus, den Ersatz des eventuell erlittenen darüberhinausgehenden Schadens in den zuständigen Stellen zu fordern.

Ausübung des Rücktrittsrechts

Der Kunde hat das Recht, unter Einhaltung der Vorankündigung von mindestens einem Monat, jederzeit vom Vertrag zurückzutreten. Der Kunde übt dieses Recht durch Anfrage an den Betreiber um Deaktivierung der Lieferung oder um Trennung vom Netz aus.
Für den Fall, dass der Rücktritt vor Ablauf des Vertrages erfolgt, kann der Betreiber zu Lasten des Kunden eine Schutzgebühr zur Deckung der Kosten für den Anschluss vorsehen. Die Berechnung der Schutzgebühr erfolgt unter Einhaltung der Kriterien im Sinne von Art. 9.2 TUAR (Anlage A zum Beschluss 18. Jänner 2018, 24/2018/R der ARERA).*

* Der Gesamtbetrag der anwendbaren Schutzgebühr wird je nach dem Moment, an dem der Rücktritt erfolgt, festgelegt.
Die dem Nutzer angelastete Schutzgebühr entspricht:
a) im Falle von ansässigen Haushaltskunden, die nicht als Mitglieder von Genossenschaften mit Wärmeenergie beliefert werden, der Differenz zwischen den Anschlusskosten (abzüglich eventueller öffentlicher Beiträge) und dem Anschlusserlös;
b) in allen anderen als in Buchst. a) genannten Fällen, der Differenz zwischen Anschlusskosten, Kosten für die Erweiterung und/oder Leistungserhöhung des Netzes und Kosten für sämtliche weiteren für die Wärmelieferung erforderlichen Arbeiten (abzüglich eventueller öffentlicher Beiträge) und der gesamten dem Nutzer angelasteten Gebühr.
Die Schutzgebühr wird für ansässige Haushaltskunden und gewerbliche Kunden für 5 Jahre und für andere Kunden, sowie Mitglieder von Genossenschaften, für 10 Jahre angewendet.

Preise

Preisart: Zweiteiliger Preis
Beginn der Anwendung: 01.07.2017
Häufigkeit der Aktualisierung der Preise: Der Preis wird periodisch vom Verwaltungsrat des Fernheizwerkes unter Berücksichtigung aller wie immer gearteten Kosten neu festgelegt.
Die Abänderung der Preise wird dem Kunden in jedem Fall vorab schriftlich zur Kenntnis gebracht.
Preiskomponenten:
0,112 € / kWh Verbrauch Wärmeenergie (zzgl. MwSt.).
116,00 € Grundgebühr pro Zähler/Jahr (zzgl. Mwst.). Die jährliche Grundgebühr wird anteilsmäßig auf die einzelnen Bimesterrechnungen aufgeteilt.
Der angeführte Preis gilt für das Versorgungsgebiet des Fernheizwerkes Olang.
Typ der Lieferung: Heizung
Typ der Nutzung: Haushalt, Dienstleistungssektor, Industrie